International

Likrat ist in der Schweiz ein voller Erfolg. Deshalb sollen auch andere Länder von diesem Projekt profitieren können. Likrat Schweiz arbeitet mit jüdischen Gemeinden aus ganz Europa daran, das Konzept in anderen Ländern umzusetzen. In Deutschland werden seit 2017 und in Österreich seit 2015 Likrat-Begegnungen durchgeführt. Auch in Moldawien wird das Dialogprojekt seit 2018 realisiert.

Likrat Schweiz tauscht sich regelmässig mit den Organisatoren in Deutschland, Österreich und Moldawien aus und will auch den Kontakt unter den Likratinos und Likratinas fördern. Deshalb organisierte der SIG im Mai 2018 zum ersten Mal ein Likrat-International Seminar. Die Likratinos und Likratinas erhielten die Möglichkeit ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen und sich gegenseitig kennen zu lernen.

Likrat in Deutschland

Likrat ist ein Programm des Zentralrats der Juden in Deutschland. Likrat wurde von 2007 bis 2010 gefördert im Rahmen des Bundesprogramms «VIELFALT TUT GUT - Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie» des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Projekt wurde außerdem von der Dietmar-Hopp-Stiftung gefördert.

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Likrat in Österreich

Likrat Österreich ist ein Projekt der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund, der das Projekt erstmals in der Schweiz vor über 15 Jahren gegründet hat, steht Likrat Österreich bei Umsetzung des Projekts mit Rat und Tat zur Seite. Das Projekt wird unter anderem vom Stadtschulrat für Wien sowie dem Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit unterstützt. Likrat wird darüber hinaus von folgenden Förderern finanziell unterstützt: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Bundesministerium für Bildung, Österreichisches Bundeskanzleramt.

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Likrat in Moldawien

Likrat Moldawien wird von der LivingStones Association in Partnerschaft und enger Zusammenarbeit mit dem International Center of Training and Professional Development (ICTPD) gefördert, organisiert und koordiniert. Das Projekt wird vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) und der Jüdischen Gemeinde der Republik Moldau unterstützt.

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  • Eine Begegnung mit Likrat Moldova

    Susan Reznik, eine Likratina aus Basel mit Wurzeln in Chisinau, besuchte Anfang 2018 ein Likrat-Seminar in Moldavien und leitete einen Workshop zum Thema Identität. Hier ihr Bericht über Likrat Moldova.

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  • Likrat International Weekend

    Likratinas und Likratinos aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Moldawien trafen sich am Wochenende in Zürich. Im Fokus standen Simulationen von Likrat-Begegnungen mit Schulklassen. Die Jugendlichen stellten sich gegenseitig kritische und schwierige Fragen zum Judentum oder ihrer Identität und konnten damit ihre Kompetenzen ausbauen und Freundschaften knüpfen.

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